Kirsten Klöckner - "Wunschbilder und Toleranz"

Vernissage am Samstag, 17. September 2016 um 16 Uhr (Rundgang ab 15 Uhr)

APROTO Aktionshaus, Hörpeler Ring 1a, 29646 Bispingen / Ortsteil Hörpel

 

Für eine Einführung konnte APROTO den Plakatkünstler Prof. Klaus Staeck gewinnen, musikalischer Höhepunkt ist ein Konzert der "Dandys", legendäre Beat-Weltmeister von 1967 und heute Themen-Band, die sich mit ihren Songs für Demokratiebewusstsein engagiert und sich für Klimaschutz, Organspende und für ein Zusammenleben von Alt und Jung einsetzt. Für APROTO haben "The Dandys" im Spätsommer 2015 den "Stimmen des Nordens"-Song gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus geschrieben. Erstmals zeigt Kirsten Klöckner im Rahmen einer Ausstellung auch eine größere Auswahl ihres "Wunschbilder-Programms", bei dem sie Wünsche ihrer Mitmenschen humorvoll und auch ironisch zu Aquarellen verwandelt und ihnen damit eine neue inhaltliche Dimension gibt. Auch prominente Persönlichkeiten haben der Künstlerin ihre Wünsche anvertraut. So werden zum Beispiel Wunschbilder für Nackt-Modell Micaela Schäfer und für den langjährigen Hauptpastor des Hamburger Michels Helge Adolphsen zu sehen sein. Oder auch für den Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil und für Kultmoderator Carlo von Tiedemann.

 

Für APROTO hat Kirsten Klöckner ein Aquarell mit dem Titel "Toleranz-Virus" gemalt, also unseren Wunsch umgesetzt, Toleranz möge sich insbesondere in schwierigen gesellschaftlichen und politischen Zeiten wie durch ein Virus verbreiten. Dieses "Toleranz-Virus" wurde in einer kleinen, limitierten Auflage hochwertig gedruckt, und APROTO wird mit diesem handsignierten Aquarell erstmals im Rahmen dieser Vernissage Menschen auszeichnen und würdigen, die sich im Sinne von und auch gemeinsam mit APROTO auf besondere Art und Weise für ein tolerantes Miteinander einsetzen. 

Die Vernissage und Ausstellungseröffnung findet statt im Rahmen des HeideKULTOUR-Wochenendes 17. / 18. September 2016. 

Mehr auf http://www.aproto.de

Die Kunst ist frei.

 

Den lieben langen Tag tun und lassen was sie will, das kann sie trotzdem nicht.

Sie hat zu tun.

Sie hat wichtige Aufgaben, die Kunst. Sie soll so viel. Viel zu viel.

 

Sie soll zum Beispiel das Kapital vermehren,

das Herz erfreuen,

neue Ideen hervorbringen,

den sozialen Status der Akteure und der Konsumenten steigern,

aus dem traurigen Alltag entführen,

das Denken verwirren,

die Kreativität feiern,

außergewöhnliche Erfahrungen ermöglichen,

Betroffenheit erzeugen, neueste Strömungen zeigen

und natürlich soll sie auch immer noch das traute Heim schöner werden lassen.

Oder das Dorf.

 

Kirsten Klöckner interessiert sich für Wünsche, aber eine Fee ist sie nicht.
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Das alles ist hinreichend bekannt.

Die Kunst ist schwer beschäftigt.

Das kann man gut finden. Oder auch nicht.

 

Anmerkungen, Fragen, Wünsche?

Schreiben Sie mir. Danke.

Kirsten Klöckner